Puls vor und nach der OP

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Puls vor und nach der OP

Beitragvon raki » Sa 10. Jul 2010, 13:00

Zu meiner ersten und zweiten Behandlung in der CH werde ich erst in ein paar Wochen genaueres berichten, da es Versicherungstechnisch noch nicht ganz abgeschlossen ist. Ja es ist auch in der CH möglich, die erste Behandlung hat meine Krankenkasse voll bezahlt. Vielleicht hatte ich auch nur Glück, auf keinen Fall mit den Neuros darüber sprechen. Die pflanzen euch einen Virus in den Kopf, der euch davon überzeugt, dass CCSVI nicht funktioniert :evil:
Aber es funktioniert, alles was ihr über die verbesserungen gelesen habt ist wahr. solange die Vene auch offen bleibt. Genaue Infos kommen noch, es gib im Moment aber wichtigers, wir wissen ja dass es funktioniert.
Was mir aber speziell aufgefallen ist, ist mein Puls. vor der OP schaffte ich es ihn kaum über 85 auf meinem Hometrainer zu bringen. Nch 5 bis 10 Min bekam ich einen Druck im Kopf und Kopfschmerzen. Der Puls ging dann ehner runter auf unter 80 und ich bekam kalte Hände. Wenn ich die Zähne zusammenbiss schaffte ich es für ein paar sekunden vielleicht auf 100 oder sogar 110 bis meine Beine derart zitterten, dass ich nicht weiter radeln konnte. sobald ich stoppte viel auch mein Puls wieder auf 75. Für den Rest des Tages war ich dan zerstört. Jetzt bringe ich meinen Puls nach ein paar Minuten radeln ohne grosse Anstrengung auf 120, wenn ich etwas Gas gebe auch schon auf 150 :!: wenn ich dann aufhöre, fällt er dann nicht gleich auf 70, sonder senkt sich langsam. Er kann dann bei Bedarf auch einige Minuten über 100 bleiben, obwohl ich aufgehört habe. Ich stehe dann auf und laufe weg. klar mit etwas zittrigen Beinen, aber nicht mit Kopfschmerzen und schwindel. Das ganze funktioniert auch, wenn's bei dieser hitze in der Wohnung 28°C ist. Ich sitze draussen bei 32°C im Schatten stundenlangund lese ein Buch. Bis auf etwas geschwollene Füsse macht mir die Hitze nichts mehr.
Kauft euch eine Polar Uhr und testet eueren Puls bei allem was ihr macht. Ich glaube es ist ein Zeichen ob die Pumpe unter anstrengung rund läuft oder nicht.
Eigentlich ist es ja logisch, wenn das Blut aus dem Kopf wegen der Stenose nicht schnell genug wieder zurückfliesst, kann das Herz auch nicht schneller schlagen. Es kann ja für die Beine und Arme nicht getrennt schneller pumpen.

Bin gespannt auf euere Erfahrungen.

PS: Meiner Meinung nach muss man nach der OP jeden Tag Min. eine halbe stunde den Puls mit dem Hometrainer, Stepper oder was halt noch geht schön hochhalten. Seit Jahren wieder Muskelkater :o
raki
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Re: Puls vor und nach der OP

Beitragvon Marianne » Sa 10. Jul 2010, 13:55

Hallo Raki,
Dein Post spricht mich sehr an. Ich habe meinen Puls vorher und auch hinterher nicht beobachtet, aber was mir vorher immer aufgefallen ist, war, dass ich scheinbar nicht über eine bestimmte Belastungsgrenze hinaus durfte; Radfahren/Sportmachen/Tanzen, ja, aber immer schön gelinde. Sonst hatte ich den Eindruck, ich kollabier oder hab ebenfalls total gezittert und bin in so ein Loch gefallen, das durchaus auch erst in den nächsten Tagen zuschlug.
Jetzt gehe ich über diese Grenzen ab und zu hinaus und merke, dass nichts passiert, außer, dass mein Körper diese Belastungen halt erst wieder "erlernen" muss, sprich Muskelkater, Konditionsmangel etc,, aber halt nicht mehr der "innere Stopp", wie ich ihn beschrieben habe.
LG MArianne
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Re: Puls vor und nach der OP

Beitragvon raki » Sa 10. Jul 2010, 17:32

richtig, genau, der innere Stop. oder wie ich amigs sagte: als würde ich unter angezogener Handbremse gas geben.
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Re: Puls vor und nach der OP

Beitragvon Nena » So 11. Jul 2010, 10:53

Hoi Raki

...jetzt wo du das mit dem Puls ansprichst, kommt mir grad in den Sinn, dass ich beim Spinningbiken auch nieee höher komme, mit meiner Pulsfrequenz. Im Fitnesscenter habe ich ein Programm, wo ich auf einer bestimmten Puls-Frequenz trainieren möchte...geht schlichtweg nicht. Was mir ebenfalls auffällt, dass mein Körper sozusagen nicht schwitzen kann....das heisst, ich habe natürlich meeega heiss, wenn ich so Gas gebe, aber kein Schweisstropfen. War schon immer so.....ich bekomme aber dadurch keinen Druck im Kopf, oder so. Seit mir das aufgefallen ist, habe ich einfach die einzelnenTrainingseinheiten verkürzt- trainiere in mehreren Einheiten und mit Pausen, damit mein Körper nicht "wie überhitzt", und so geht es.

Bin gespannt, was du uns in einigen Wochen zu erzählen hast.

Aes Grüessli von Malayca
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Re: Puls vor und nach der OP

Beitragvon raki » So 11. Jul 2010, 13:41

@malayca

Ha! Habs doch gewusst, ich bin mir sicher, dass die Sache mit dem Puls sehr wichtig ist. Als ich nach meiner ersten Restenose im April alle symptome (wärmeempindlichkei, müde usw.) wieder spürte, konnte ich meinen Puls auch wieder nicht recht über 85 bringen, wie vor dem Eigriff im März. Einen Monat lang schaffte ich 120 bis 150! Jetzt schaue ich, dass ich ihn täglich insgesamt 1 bis 2 Stunden auf 120 bis 150 jage. Es ist auch ne kontrolle für mich, ob meine rechte Jugularis das Blut staut oder ob es reibungslos fliesst. brauche keinen doppler :idea: ich schwitze auch wieder, zwar läufts noch nicht richtig runter, aber einiges mehr als früher. gestern den ganzen tag bei 34°C im schatten auf dem sitzplatz gewesen, früher undenkbar.
Übrigens, meine rechte jugularis ist etwas Dünner als die linke. Bei den Venenklappen war es da etwas enger, so dass er mir die Venenklappen mit nem 14er ballon ausgedehnt hat. Das erste mal im März war er etwas vorsichtig (da er es das erste mal gemacht hat). Dann hatte ich mich mit Dr. Simka ausgetauscht, er hat mir geraten das ganze mit etwas mehr saft zu dehnen, die reissen schon nich! Im Juni hat er es dann nochmals gemacht, rechts auch wieder mit nem 14er Ballon 6 bis 8 bar auf 3 verschiedenen höhen je 30 bis 60 sekunden lang. hat richtig schön geknistert, als würde was reissen. hat auch recht gezogen. aber das team war sehr proffessionell und die geben einem auch richtig tolle drogen zur entspannung :lol: das ganze ist angenehmer als ein zahnarztbesuch. links hat er dann mit nem 18er Ballon die klappen auch gedehnt. jetzt sind es 20 Tage seit der OP, das erste mal hielt es 30 tage. Also noch 10 tage und dann habe ich diese erste hürde mal geschafft. Gem. Zamboni gehen 52% in den ersten 6 Monaten wieder zu. Also ist der 21. Jan. 2011 rot angestrichen auf meinem Kallender. bis dahin jeden Tag den puls 1 bis 2 Stunden auf 120 bis 150 treiben. den klappen immer einen druck geben, damit sie sich nicht wieder zusammenziehen.

An alle die auch behandelt werden wollen. Es kann doch nicht sein, dass ich in meinem Land wo ich auch steuern bezahle mit der diagnose MS ehner den freitod bekomme als so eine einfache OP. tausende von reichen lassen sich die brüste, nasen, lippen und geschlechtsteile entstellen nur weil sie das wollen. also wenn ich mir meine venenklappen ausdehnen will, dann kann mir doch das niemand verbieten. natürlich muss man das risiko und allenfalls die kosten selber tragen. das muss man den radiologen klar machen und dann machen sie schon mit. die sind voll interessiert und wollen auch helfen. als ich meinem Radiologen von den verbesserungen erzählt habe sagte er mir: "genau das sind tageshöhenpunkte eines arztes"
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Re: Puls vor und nach der OP

Beitragvon Andrea » Fr 16. Jul 2010, 18:45

Hallo zusammen

Ich leide seit 2 Jahren an MS und bin 24 Jahre alt. Ich hatte 2 MRV's in Zürich und habe laut Alfonso eine dilatierbare rechte Vena jugularis, die linke Vena jugularis interna ist in ihrem gesamten Verlauf stark verengt, sodass hier mit den bisher angewandten CCSVI-Korrekturmethoden wenig Aussicht auf Erfolg besteht leider. Den Rest des Befundes habe ich bedauerlicherweise nicht ganz verstanden.

Jedenfalls habe ich soeben mein Puls auch mal herausgefordert. Komme recht locker auf 160 und mit grosser Anstrengung sogar auf 170....Das ist also meine Erfahrung. Er ist auch recht schnell wieder gesunken nachher, was ja ein gutes Zechen ist.

Kann aber natürlich trotzdem gut sein, dass da was dran ist, keine Ahnung. Vielleicht schaffe ich ja ach der Dilatation noch mehr, wer weiss ;)

Also liebe Grüsse
Andrea
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Re: Puls vor und nach der OP

Beitragvon Marianne » So 18. Jul 2010, 10:13

Puls-Brust-Band bestellt!
Aber täglich den Puls 1-2 Stunden hochjagen, mach ich bestimmt nicht, sonst brauch ich für alles andere eine Vollzeit-Pflegekraft....
Mal sehen; hab ja keine Vergleichswerte von vorher.
LG Marianne
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Re: Puls vor und nach der OP

Beitragvon Lila » Di 27. Jul 2010, 14:09

das ist ja soooo interessant!

denn auch ich kann schon seit mehreren jahren den puls nichtmehr besonders hochbekommen.
bei einem fitnesstest im studio (vor 4 jahren) bin ich auf dem fahrrad fast zusammengeklappt, als ich über 130 kommen musste.

stundenlang im 90-er bereich trainieren ging immer super - aber sobald das tempo erhöht wurde, war ich sofort platt.

ich wusste damals ja noch nichts von meiner diagnose und musste so manches mal nach dem mannschaftssport beim trainer antanzen, der meinte, ich muss mehr laufen gehen, denn irgendwie würde das nicht ausreichen, was ich beim waldlauf gebracht hätte. ausdauer super, aber sobald gesprintet wird, bin ich platt :-( habe dann ewig trainiert und das ging auch besser, aber irgendeine grenze war da, ich ich nichtmher überschreiten konnte.

ich versuche das schon seit einiger zeit nichtmehr, an alte erfolge anzuknüpfen - aber vielleicht sollte ich mich doch mal testweise mit pulsuhr auf den heimtrainer setzen? !
Liebe Grüße!
Lila

Doppler-Ultraschall und Diagnose venöse MS: 26.10.2009, MRV 15.12.2009, Operation und Stent-Implantation 17.12.2009
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Re: Puls vor und nach der OP

Beitragvon MeinSein » Do 29. Jul 2010, 14:37

Ich habe seit bald 25 Jahren MS, seit 10 J. sek.prog.
Eine OP oder eine ccsvi-Untersuchung habe ich noch nicht hinter mir.
Aber zum Puls usw. möchte ich auch was los werden:

Schon seit Jahren beobachte ich, dass mein Puls nicht in die Höhe zu treiben ist. Mit viel Anstrengung vielleichst auf 100. Ich dachte eigentlich schon, dass das Messgerät am Heimtrainer kaputt wäre.
Leider kann ich das nicht selbst nachprüfen, indem ich auf die Uhr schaue und mitzähle. Ich kann bei mir keinen Puls und keinen Herzschlag mehr erfühlen, nur manchmal ganz leichten Puls. Ich denke nicht, dass es an einer eingeschränkten Empfindung liegt, sondern daran, dass Puls- und Herzschlag sehr schwach ausgeprägt sind

Schon nach leichten und kurzen Anstrengungen bekomme ich kalte Hände. Normalerweise sollte einem warm werden, wenn man sich länger bewegt. Nicht bei mir. Hände, Nasenspitze, Ohren werden eiskalt. Nur bei den Füßen habe ich eigentlich keine Probleme.

Und noch ein Phänomen, auf das ich gestoßen bin, als ich mich am Nachmittag wegen der Fatigue hingelegt habe. Es war ganz still im Zimmer und ich konnte in meinen Ohren den Puls hören. Sehr beständig und über einen längeren Zeitraum (15 Min.) habe ich mitgezählt. Zirka 3 Sekunden von einem Schlag zum nächsten, also ca. 20 mal pro Minute. Und nach jedem Schlag konnte ich für etwa 1 sek. deutlich hören wie das Blut strömt. Ich bin medizinischer Laie. Ich vermute, dass es etwas mit den Venenklappen zu tun hat. Aber wieso nur 20x pro Minute?

Vielleicht habt ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht oder habt Erklärungen dafür.
MeinSein
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Re: Puls vor und nach der OP

Beitragvon m200 » Do 29. Jul 2010, 22:24

Hallo,

habt ihr euch einige theoretische Überlegungen zur Autoregulation des Blutdruckes von ZNS und Blutdruck allgemein angestellt?. Viel wichtiger ist der Blutdruck meiner Meinung nach in Kombination mit dem Puls.
m200
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