In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde von Dr. F. A. Schelling die Hypothese einer venösen Ursache der MS aufgestellt.[schelling86]
Die vorgeschlagene venöse Hypothese der MS beruht darauf, dass das venöse Blut Probleme hat, aus dem Gehirn wieder zurück zum Herzen zu fliessen. Ursache sei zum Beispiel eine Stenose der Vena azygos oder der Vena jugularis interna (innere Drosselvene), die beide das Blut aus dem Gehirn und dem oberen Rückenmark drainieren. Es käme zu einem Rückstau und damit zu einem Ödem um die Hirnvenen herum, wobei vermutlich auch die Blut-Hirn-Schranke in Mitleidenschaft gezogen würde.[simka09a]
Prof. Zamboni hat bei der inneren Drosselvene bei 91% und bei der Vena Azygos bei 86% bei 65 untersuchten MS-Betroffenen Blockaden gefunden. Keine solchen Blockaden konnte er bei der 235-köpfigen Kontrollgruppe ohne MS finden.[zamboni09b]
Ein offener Brief eines DMSG Mitgliedes an DMSG Schirmherrn Christian Wulff wurde zur Veröffentlichung zugesandt. 9. Juni 2010:
Sehr geehrter Herr Christian Wulff,
ich schreibe Ihnen als dem Schirmherrn der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft (DMSG) und bitte Sie, Ihren Einfluß in dieser Gesellschaft geltend zu machen, um sie zu einer aufgeschlossenen Haltung gegenüber einem therapeutischen und wissenschaftlichen Ansatz zu bewegen, den sie bislang – ihrem Ärztlichen Beirat folgend - ablehnt.
Durch die Arbeit des italienischen Gefäßchirurgen Prof. Paolo Zamboni ist vor wenigen Jahren ein Zusammenhang zwischen venösen Obstruktionen und dem Krankheitsbild der MS in das Blickfeld von Forschern und Betroffenen gerückt worden. Entsprechende Beobachtungen waren im Laufe der Medizingeschichte seit Charcot zwar immer wieder einmal gemacht worden, gerieten allerdings auch stets wieder in Vergessenheit – was zu einem Teil daran gelegen haben wird, daß heute angewandte, diagnostische Techniken – insbesondere nicht-invasive, bildgebende Verfahren wie MRT und Sonographie – in der Vergangenheit nicht zur Verfügung standen und eine therapeutische Konsequenz aus solchen Beobachtungen schwerlich hätte gezogen werden können.
PDFs are available for free of the Int Angiol. 2010 Apr;29(2) issue. Check out the previous article.
The MS societies of Canada and USA announced funding of seven CCSVI research projects!
Multiple Sclerosis Society of Canada, June 11, 2010
National Multiple Sclerosis Society, June 11, 2010
"Over $2.4 Million Committed to Support Seven Operating Grants to Explore the Relationship of CCSVI to Multiple Sclerosis."
[trial_wolinsky10a] : CCSVI and its relationship to MS. University of Texas Health Science Center at Houston, USA. Info.Comparison by Charity Intelligence Canada of the Canadian studies [trial_rodger10a] and [trial_knox10a] which are seeking funding: PDF document.
Note: Kuwait offers angioplasty for CCSVI to all Kuwaitis affected by MS through the public health system. Source: CTV.